Kapitel 1, Lea und die goldene Kugel
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Die Geschichte von Lea Steinbach

Die Geschichte von Lea Steinbach ist eine magische Geschichte. Lea ist 10 Jahre jung und lebt mit Ihren Eltern in Brandenburg an der Havel. Eines Sommers begab es sich, dass Lea mit Ihren Eltern Urlaub in Kalifornien machte. Sie fuhren durch die berühmten kalifornischen Nationalparks mit einem Auto und einem Dachzelt. Lea mochte diese Urlaube. Ihre Mutter war Ärztin und Ihr Vater war Anwalt und beide nahmen sich jeden Sommer vier Wochen frei, um eine große Reise zu unternehmen. Im Dachzelt zu schlafen ist das Schönste für Lea, da man einen wunderbaren Ausblick über die Umgebung hat.

Eines schönen Sommers, als Lea mit ihren Eltern in Kalifornien Campen war erlebte sie etwas Unglaubliches. Es war Nacht und Lea und ihre Eltern schliefen in ihrem Zelt. Unerwartet wurde Lea von einem Geräusch geweckt. Es hörte sich so an als würde etwas herunterfallen. Lea wachte auf und im ersten Augenblick dachte sie, dass ihre Jacke aus dem Zelt gefallen wäre. Im nächsten Augenblick aber schon, begriff sie, dass das gar nicht passieren konnte, denn das Zelt war ja verschlossen. Sie knipste ihre Taschenlampe an und sah, dass es nicht ihre Jacke war, sondern eine kleine goldene Kugel.

Was war das denn? Woher kommt mitten in der Nacht auf einem Camping Platz in Kalifornien eine leuchtende goldene Kugel? Sie hatte ein bisschen Angst, aber die Neugier überwog und als sie den ersten Impuls widerstand, Ihre Eltern zu wecken, schaute Sie sich die Kugel genauer an.

Sie leuchtete wirklich gold gelb doch wirklich hell war die Kugel nicht, Erst wenn man mit der Taschenlampe auf die Kugel strahlte, sah man das strahlende Gold und die fast perfekt glatte Oberfläche der Kugel. Woher kam sie auf einmal? Als sie genauer hinschaute, stellte Sie fest, dass auf der Oberfläche ein großes „H“ und ein großes  „A“ eingraviert waren. Auf dem ersten Blick waren die Buchstaben gar nicht so leicht zu erkennen, da Sie ebenfalls in Gold eingraviert waren aber wenn man Sie erstmal gesehen hat, konnte man sie nicht nicht mehr sehen.

Das war alles sehr merkwürdig und außer ihr scheint das niemand bemerkt zu haben. Sie leuchtet den Rest der Kugel ab und suchte nach weiteren Buchstaben oder anderen Merkmalen und bemerkte, dass die Kugel nicht überall gleich hell leuchtete, wenn man Sie anstrahlte. Sie lag auf der Erde und schien schmutzig zu sein. Lea nahm die Spitze Ihrer Decke und begann die Kugel vom Schmutz zu befreien. Sie polierte die Kugel, bis sie rund um gleich schien. In Ihrer Hand war die Kugel leichter als Sie den Anschein machte. Sie schien exakt so schwer zu sein, wie sie für die Hände von Ihr sein muss, damit Sie nicht zu leicht und nicht zu schwer war.

Plötzlich veränderte sich etwas. Die Kugel fing an zu leuchten, ja quasi zu glühen – sie wurde nicht heiß aber das Leuchten wurde so hell, dass Lea ihre Augen zumachen musste. Als sie ihre Augen wieder öffnete, saß vor ihr ein kleiner flauschiger Hase. Das verrückteste daran war nicht, dass auf einmal ein Hase vor Ihr saß, sondern das dieser Hase einen pik-feinen, knallroten Anzug anhatte, der Ihn nicht nur ausgezeichnet stand, sondern auch maßgeschneidert sich an seinen kleinen flauschigen Körper schmiegte. Der Hase stand aufrecht vor ihr mit beiden Händen in den Jacket Taschen und schaute Sie an. Lea könnte meinen, dass er ein bisschen an schnüffelte, also Ihren Geruch wahrzunehmen versuchte aber so genau konnte Sie das nicht sagen. Vielleicht atmen Hasen einfach auch nur so – Sie kennt sich nicht so gut aus mit Hasen. Viel Zeit darüber nachzudenken, hatte Lea sowieso nicht, denn der Hase fing auf einmal an zu sprechen:

„Halo Lea, ich bin Amarok und ich bin ein Hase. Ich komme aus der 26. Dimension, aus einem Land das Anakonia heißt“.

Lea staunte nicht schlecht, als der Hase anfing zu sprechen. Woher kannte er ihren Namen? Und was zum Teufel ist die 26. Dimension? Sie überlegte kurz, warum das Ihre erste Frage war, doch der Hase sprach unbeirrt weiter:

„Komm bitte, wir haben keine Zeit, du musst mir Vertrauen, wir müssen eine Mission erfüllen. Ich weiß, dass ist alles sehr viel und verwirrend aber du musst mir vertrauen“. „Hä, wie bitte…hm…what…ähm…”. Mehr brachte Lea nicht raus.

“Was ist hier los? Wer bist du eigentlich? Was soll das hier? Warum ich und woher kennst du eigentlich meinen Namen?”

“Alle Deine Fragen sind berechtigt und ich werde dir alles auf den Weg erklären. Für diesen Moment, kann ich dir nur sagen, du bist die ‘Auserwählte’ und er wenn ich dir fremd erscheine, du hast selbst gewählt, dass ich komme und jetzt bin ich und jetzt müssen wir los.”

Lea dämmerte, was der Hase meinen könnte und Ihr wurde ein bisschen schlecht und Sie wurde blaß. Kann das wirklich sein? Aber wie? Lea hat nie wirklich an solche Dinge geglaubt aber jetzt steht ein solches Ding vor Ihr und es scheint sich zu erfüllen, was Sie sich gewünscht hat. Aber wie kann dieser Hase davon wissen?

Mehr Fragen als Antworten in diesem Augenblick und Sie wusste, die einzige Möglichkeit, Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen, bestand darin, sich auf das Abenteuer einzulassen.

“Was geschieht mit meinen Eltern? Wenn Sie aufwachen und ich bin nicht da? das kann ich Ihnen nicht antun”, sagte Lea. “Keine Sorge, Zeit vergeht anders in der 26. Dimension. Wir sind in einem Wimpernschlag wieder zurück.”

“Warum jetzt,” fragte Lea und versuchte sich noch ein letztes Mal dem eigentlich schon unausweichlichen zu verwehren und sich dem zu stellen, worauf Sie sich lange vorbereitet hat.

“Ich verspreche dir, ich erzähle dir alles auf dem Weg. Wir haben nicht viel Zeit, die Kugel muss wieder zurück in Ihre Dimension sonst ist schon am Anfang alles verloren. Kommst du mit? Kann ich auf Dich zählen?

Lea atmete tief und laut ein und aus. “Na dann los. ich hole noch schnell meine Jacke.” Gesagt, getan und nebenbei steckte Sie noch einen kleinen länglichen Gegenstand in Ihre Jackentasche, ohne das der Hase dies sehen konnte.

Kategorie: Kapitel 1, Lea und die goldene Kugel

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Die Welt ist mein zu Hause - hätte ich jedenfalls gern. Mein Lebensmittelpunkt ist in Berlin und das schon mein ganz Leben lang. Auf Reisen fühle mich am Ehesten zu Hause.

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