Andorra mit dem Auto erreichen war der Plan in diesem Jahr – von Berlin nach Hannover, von Hannover nach Bourges, von Bourges nach Andorra. 1.991 km ein Weg. Zurück ging es über Metz. Grund solide Auto-Tour also 🙂
Von Hannover nach Frankreich
Die erste Strecke führte uns nach Bourges, einem sehr schönen kleinen Ort in Frankreich. Für uns war Bourges eine Unterwegs Station auf dem Weg nach Andorra. Bourges ist eine der schönsten historischen Städte im Zentrum Frankreichs und bietet eine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt und der imposanten Kathedrale Saint-Étienne.
Wir kamen spät an, haben alle kaum geschlafen die Nacht davor, in Frankreich startete gerade eine Hitzewelle, aber nach 1-2 Gläsern Weißwein wurde der Abend grandios mit leckerem Essen, bestem Wetter, Menschen in den Bars und Restaurants und sehr guten Gesprächen. Die Tour hatte einen sehr schönen Anfang gefunden.
Was merkt man, wenn man in Frankreich ist?
- Menschen sind im Durchschnitt sehr gut gekleidet.
- Autobahnraststätten in Frankreich sehen besser aus als so manch ein Park in Deutschland
- Entrecote gibt es überall 🙂
Von Bourges nach Andorra
Die nächste Etappe führte uns durch restliche Frankreich bis nach Andorra in den Bergen und man kann sagen, Frankreich hat wirklich sehr schöne Rastplätze :). Andorra ist ein abgefahrenes kleines Fürstentum. Das Land liegt mitten in den Pyrenäen und in Mitten wunderschöner Berge. Die Hauptstadt Andorra la Vella verbindet eine kleine historische Altstadt mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und dem großen Thermalbad Caldea. Haben wir alles nicht gesehen, denn wir haben 2 Tage in Andorra in den Berger verbracht, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Was fällt in Andorra auf?
- Sieht nen bisschen wie in den Alpen aus, fühlt sich aber mehr an wie in Madrid
- Zwei meiner Top 10 Restaurant Besuche, waren in Andorra – also gute Quote 🙂
- Im T-Shirt durch den Schnee auf 2.500m Höhe wandern ist immer toll
- Wir haben alle gelernt, dass die Baumgrenze, die wie wir alle in Erdkunde gelernt haben auf 1.800 m liegt, aber nur ein Merkmal der Alpen ist und nicht der Pyrenäen. Dort gibt diese Baumgrenze so nicht.
Fazit
Wir sind in Summe 4.000 km Auto gefahren – nen bisschen mehr sogar um nen Wochenende in den Pyrenäen zu verbringen und es hat sich gelohnt und war ne abgefahrene Erfahrung – ich habe das erstmal in meinem Leben Podcasts gehört.










