Weltreise
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Bangkok mit Kind

Bangkok mit Kind

Bangkok ist anders mit Kind, nicht weniger spannend oder aufregend, aber definitiv anders. Ich fühle mich „entschleunigt“, und das finde ich gut. Ich spüre hier zu sein und nicht schon wieder auf dem Weg zum nächsten vermeintlichen Ziel. Ich sitze auf dem Bordstein zusammen mit meiner Tochter und wir essen Frühstück (Kaffee für mich, 7 Eleven Toast für sie) und gucke mir das Treiben an.

Ich denke daran, wie es wäre hier ohne Kind zu sein – ein Paradies für alleinreisende Männer-Banden – BIER, Bars, an jeder Ecke wird Fussball gezeigt und alles relativ erschwinglich.
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Das erste Mal war ich vor 10 Jahren in Bangkok (Eine Reise durch Thailand und Kambodscha) – zusammen mit meiner Freundin. Gefühlt war es anders, oder ich war nicht erfahren genug, jedenfalls an große Party Action kann ich mich nicht erinnern. Letztendlich hab ich alles das gemacht, was wir auch heute gemacht haben, (vielleicht tranken wir mehr Alkohol und saßen länger in den Bars rum) – nur ohne Kind.
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Bangkok im Jahr 2015 ist modern, ein wenig teurer als ich es in Erinnerung hatte, heiß und stark. Bangkok ist eine Stadt bei der ich denke, wann wirst du das nächste Mal hier sein.

Die Sonne zeigt mir sofort, wer der Herr auf dieser Seite der Welt ist. Einmal nicht eingecremt heißt nicht etwa Sonnenbrand, sondern auch gleich Sonnenallergie ähnliche Rötungen an den Armen, die nicht wehtun, aber auch alles andere als gut aussehen. Ich werde älter, denke ich mir.

Bangkok mit Kind

Bangkok mit Kind heißt vor allem Aufmerksamkeit erregen, anscheinend zumindest bei unserem Kind. Alle wollen Fotos von sich mit unserer Tochter. Das war schon vergangenes Jahr in Singapur (4 Tage Singapur) so und ich frage mich warum und ob ich das gut finde? Die Antwort bleibe ich mir schuldig.

Für unser Kind ist der Pool das Wichtigste. Abends beim „vom Tag erzählen“ ist demnach auch nicht der Königspalast von Interesse, sondern wie oft man im Pool war und was alles im Pool gemacht werden durfte und was nicht.

Interessanter Weise gehört auch der Nahverkehr mit seinen Zügen zu den Highlights – auch die Faszination für Züge erschließt sich mir nicht ganz.

Jedenfalls – als ich unser Kind durch den Pool schwimmen sehe, denke ich an den Schwimmkurs in Deutschland, daran, dass Sie nichts in diesem Kurs gelernt hat, daran wie teuer er war und das Sie auf einmal Schwimmen kann – ohne Schwimmkurs.

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Tuk-tuk fahren in Bangkok

Noch etwas ist anders, vor 10 Jahren waren meine Freundin und ich die, die sich 3 Wochen rausschneiden konnten aus Ihrem Alltag, um nach Thailand und Kambodscha zu reisen – beneidet haben wir alle, da niemand weniger als 4 Wochen unterwegs war. Im Jahr 2015 sind wir Diejenigen, welche 3 Monate durch die Welt reisen werden. Bangkok ist erst der Start unseres Abenteuers.

Wir sind Antje und Jens – 3 Monate unterwegs durch Thailand, Malaysia, Singapor, Australien, Fiji und Bali – zusammen mit unserer 6 jährigen Tochter Tanja.

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