Weltreise
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Mit dem Camper von Melbourne nach Brisbane

Camper von Melbourne nach Brisbane

Mit dem Camper von Melbourne nach Brisbane – Für mich gibt es kein schöneres Land, dass man mit dem Camper bereisen kann, als Australien.

In Australien ist man regelrecht verrückt nach Camping und Feiertage, wie Ostern und Weihnachten sind High Season. Wenn sich in Europa die Familien zu Hause einfinden, geht man in Australien campen.

Die Illusion, dass es immer und überall in Australien heiß und trocken ist, haben wir allerdings schnell abgelegt. Auch Australien hat eine kältere Jahreszeit – die im Südosten Australiens im März beginnt. Vor allem die Nächte können dann sehr kalt werden – diese Lektion haben wir auf die harte Tour gelernt (Von 37° in Malaysia nach Australien reisen hatte ein wenig was von nach Europa zurück fliegen…).

In Sachen Natur erleben hat es Australien geschafft, eine Verbindung zwischen Urbanität und Natur/Wildlife zu schaffen.

Kängurus am Strand, Australien

Kängurus am Strand, Australien

Weisser Strand in Australien

Weisser Strand in Australien

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Für mich ist Australien ein gutes Beispiel, wie eine Regierung „einen gewissen Einklang“ mit der Natur ermöglichen kann. Selbst potentiell gefährliche Tiere, wie z.B. Haie werden nicht ausschliesslich gejagt, sondern sie Twittern. Haie werden in Australien mit Sendern ausgestattet, die einen Tweet auf #surfersatlunch (sehr schön btw.) posten („I am around…“) wenn Sie sich in Küstennähe aufhalten.

Die Erkenntnis bleibt, es ist möglich – allerdings muss man auch sagen, dass Australien größer ist als Europa und nur 20 Millionen Einwohner hat – heißt, es ist Platz genug für alle!

Reisen durch Australien – Camper von Melbourne nach Brisbane

Wir sind nach Australien gekommen mit einem Plan im Gepäck. Vier Tage haben wir diesen Plan einhalten können/wollen, dann sind wir dem Wind gefolgt. Losgefahren wann wir losfahren wollten, geblieben wo wir bleiben wollten.

Auf Philipp Island wollten wir die Pinguine sehen, was nicht ganz so einfach war und unseren Aufenthalt um zwei Tage verlängert hat.

Unser Auto ist auf der Strecke liegen geblieben – in einem Ort Namens Sale, was einen nicht planmäßigen Aufenthalt von weiteren zwei Tagen notwendig gemacht hat.

In Byron Bay sind wir dann vier Tage geblieben und nicht wie geplant zwei. Einige Orte, die wir sehen wollten, haben wir gar nicht erst versucht zu erreichen.
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Nach ca. 1 1/2 Wochen hatten wir den Modus, im Schnitt zwei Stunden am Tag irgendwie nach „oben zu fahren“. Es ist spannend was es mit einem macht „on the road“ zu sein. Man isst, wenn man Hunger hat, bleibt dort, wo es schön ist und man bleibt spätestens dort wo man ist, nach 17 Uhr.

Auf den Campingplätzen trifft man abends auf Reisende an den shared BBQ Plätzen und erzählt sich von seiner Reise und seinen Erlebnissen.

Wir treffen erstaunlich viele Menschen die Deutsch sprechen, weil sie entweder vor einem Viertel-Jahrhundert nach Australien ausgewandert oder Kinder deutscher Eltern sind.

Tanja hat mit den meisten Kindern sprechen können, ohne Englisch zu verstehen oder zu sprechen. Vier bis fünf Sätze reichen in der Regel aus um ein Spiel untereinander auszumachen und diese Sätze hat Sie bereits in Asien gelernt.

Nach ca. 2.500 km an der Küste entlang war die „Camper Action“ auf einmal vorbei – ein komisches Gefühl blieb, auf einmal nicht mehr Essen besorgen müssen, Fahren, Camper ab und aufbauen…

Unsere Stationen waren Melbourne, Great Ocean Road, Ballarat, Philipp Island, Sale, Batemans Bay, Wollongong, Sydney, Lake Entrance (bei Sydney), Port Stevens (Nelson Bay), Port Maquaire, Forster, Red Rock, Byron Bay und Gold Coast.

Das nächste Mal geht’s nach „Western Australia“ – dann mit einem 4WD Camper.

Jetzt aber erstmal nach Fiji!

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